Wir sind

U N E S C O

Projektschule

Die GHS Herderschule ist seit 1989 eine offiziell anerkannte Unesco-Projektschule. Das heißt, wir arbeiten mit im großen Netzwerk der UNESCO!


— Was machen wir? —

    • Wir unterstützen Schulen in South Horr / Kenia seit 1996 durch den Run for Help
    • Wir machen Projekte zum Tag der Menschenrechte jeweils am 10. Dezember
    • Wir nehmen an den Internationalen Projekttagen alle zwei Jahre jeweils zum 26. April (Jahrestag der Tschernobyl-Katastrophe)
    • Wir üben Toleranz und das friedliche Miteinander (Streitschlichter, Klassenregeln, Trainingsraum
    • Wir lernen voneinander und miteinander. Wir achten die Verschiedenheit der 22  Nationen an unserer Schule
    • Wir sparen Energie (Projekt: Energieeffizienz in der Hauptschule)
    • Wir sammeln das Altpapier in den Klassen separate (Container)
    • Wir achten auf unsere Gesundheit (KLASSE 2000, Schulzahnarzt, gemeinsames Frühstück, Mensa, Be smart – don’t Start)
    • Wir haben tolle Ideen im Unterricht und präsentieren sie stolz
    • Wir haben zusätzliche Möglichkeiten Englisch zu lernen (The Big Challenge, TEG im Nachmittagsangebot
    • Wir werden gut auf den Beruf vorbereitet („ÜSB: Übergang Schule-Beruf“, „Fit in die Ausbildung“, Praktika, Betriebserkundungen)
    • Wir lernen mit neuen Technologien umzugehen (Laptop, Power Point, Excel, Internet)
    • Wir arbeiten mit an einem gelungenen Schultag und freuen uns, dass die Herderschule so viele Projekte und Möglichkeiten bietet, „über den Tellerrand“ zu schauen!

 

— News —

___ 05.06.2022 ___
–> „Festakt 1700 Jahre jüdisches Leben in Deutschland“<–
 
Die Bundeskoordination der UNESCO-Projektschulen sowie das Jüdische Museum Frankfurt haben uns und die 12 weiteren teilnehmenden Schulen aus ganz Deutschland eingeladen zu einer besonderen Festveranstaltung im Rahmen des Projekts „1700 Jahre jüdisches Leben in Deutschland“. Wir haben an drei Tagen einiges erlebt, gelernt und natürlich auch gefeiert. Im Mittelpunkt standen dabei die Schüler/innen und ihre in den vergangenen zwei Jahren durchgeführten Projekte und deren Würdigung.
 
Bevor die große Bildershow startet, kommen noch eine paar Informationen:
 
1. Wir sind auf Twitter gelandet. Nicht übel, oder? 
https://twitter.com/unesco_de/status/1532725742144040960
 
2. Im Folgenden finden sich Links und weiterführende Details zu allen Schul-Bannern: 
https://www.unesco.de/bildung/unesco-projektschulen/unesco-projektschulen-deutschland/schulen-erkunden-vielfalt
 
3. Und hier ist unser Banner: 
https://www.unesco.de/sites/default/files/2022-06/UPS_1700%20Jahre_Ausstellung_Banner_BadPyrmont.pdf
 
Und nun kommen einige Eindrücke von einem der Arbeitssitzungen (Abschlussrunde) und einem Teil des Jüdischen Museums (Judengasse). Hier lohnt sich übrigens ein Besuch allemal! Wir sehen unter Anderem einen Teil der alten Judengasse, die bei Ausgrabungen gefunden und erhalten geblieben ist.
 
Als nächstes folgen weitere Bilder des eigentlichen Festakts sowie der Übergabe der Urkunden und Gruppenbilder aller Teilnehmer. Zu sehen sind neben den teilnehmenden Schüler/innen und /Lehrer/innen Frau Prof. Dr. Maria Böhmer (Präsidentin der deutschen UNESCO-Kommission), Dr. Josef Schuster (Präsident des Zentralrats der Juden in Deutschland), Knut Zuchan (Leiter der Arbeitseinheit für multilaterale Kulturpolitik / UNESCO im Auswärtigen Amt), Prof. Dr. Miriam Wenzel (Direktorin des Jüdischen Museums Frankfurt) sowie Klaus Schilling (Bundeskoordinator der UNESCO-Projektschulen) und Rifka Ajnwojner (Jüdisches Museum Frankfurt) –> Bild 3 von links nach rechts. Auf Bild 4 wir sehen wir Sylvia Löhrmann (Generalsekretärin des Vereins zum Festjahr „1700 Jahre jüdisches Leben in Deutschland“.
 
Die folgenden 12 Bilder sind mit einem Copyright versehen:
© Jüdisches Museum Frankfurt / Frank Rumpenhorst

Schließlich folgen noch Bilder aus der schönen Gastgeberstadt Frankfurt, die in den frei Tagen unserer Anwesenheit dort entstanden sind:

 Und natürlich haben wir auch Gelegenheit gehabt, ein wenig Freizeit miteinander zu verbringen:

 
___ 12.05.2022 ___
–> „300 Jahre STADT Pyrmont – ein Rundgang durch’s Museum“<–
 
Die Sonderausstellung im Museum im Schloss mit dem Titel „300 Jahre STADT Pyrmont“ passte gut in unsere Projekte zu „1700 Jahre jüdisches Leben in Deutschland“ sowie zum denkmal-aktiv – Projekt „Hoffnung auf Rettung für Haus Heringslake“.
 
Schüler/innen der Klasse 10a haben einen Rundgang durch diese Ausstellung unternommen und die Geschichte der Neustadt Pyrmont kennen gelernt. Das Haus Heringslake lässt sich – natürlich in ursprünglichem Zustand – auf Bild 2 (links) gut erkennen. Da staunt man nicht schlecht, wenn man es mit heutigem Blick vergleicht (das Haus steht in der Lortzingstraße 8).
 
Die Ausstellung führt in Teilen auch durch die Geschichte des Schul- und Feuerlöschwesens in Pyrmont. Außerdem beschäftigt sie sich mit der Geschichte der Religionsgemeinschaften in Pyrmont. Im Bild sind beispielsweise jüdische Exponate wie die Chanukka ausgestellt.
 
Wie immer sagen Bilder mehr als Worte:
 
    
___ 17.03.2022 ___
–> „Unsere Aktionen für die Ukraine zahlen sich aus“<–
 
In den letzten Tagen waren die Herderschüler/innen fleißig:
 
Die Grundschule hat selbstgebastelte Friedenstauben gegen eine kleine Spende abgegeben. Auf diese Weise kamen sagenhafte 2.300 Euro für die Menschen in der Ukraine zusammen. Sagenhaft! An alle Beteiligten geht unser größter Dank für dieses sensationelle Ergebnis.
 
Die Hauptschule hat im gleichen Zeitraum eine erfolgreiche Spendenaktion gestartet und auf diese Weise insgesamt ca. zwei Tonnen an Handtüchern, Bettwäsche, Isomatten, Hygieneartikel, Spielzeug, Windeln, Lebensmittel und Babybedarf gesammelt. Heute haben wir den GW-L (Gerätewagen Logistik) der Freiwilligen Feuerwehr Bad Pyrmont ausgeliehen und sind nach Bad Münder zum Autohaus Wiese gefahren. Der Chef hatte bereits einen LKW bereit stehen. Fünf Minuten nach unserer Ankunft kam ein Transporter direkt aus der Ukraine, der einen großen Teil unserer Spende entgegennehmen konnte. Somit geht ein Teil der Sachen direkt in die Ukraine und der andere Teil wird an geflüchtete Ukrainer in Polen verteilt.
 
Vielen Dank nochmal an alle Beteiligten, die diese Aktionen ermöglicht haben!
 
Hier kommen noch ein paar Bilder der beiden Aktionen mit dem Wunsch, dass diese sinnlose Gewalt schnell ein Ende findet:
       
 
 
 
___ 09.03.2022 ___

–> „Krieg ist schlimm. Immer! Es ist egal, wer davon betroffen ist.“<–

Die Schülerinnen und Schüler unserer Herderschule haben in den vergangenen Tagen Großartiges geleistet und sich überlegt, wie sie den Menschen in der Ukraine in ihrer derzeitigen Situation am besten helfen können. Wir wollten nicht ohnmächtig sein, nicht „nur“ ein Zeichen setzen, sondern tatkräftig unterstützen. 

Darum haben wir gemeinsam eine Sammelaktion für die Ukraine ins Leben gerufen und dafür ordentlich die Werbetrommel gerührt. An dieser Stelle möchten wir uns herzlich bei den Unternehmen bedanken, die es uns ermöglichen, unser Plakat an prominenter Stelle sichtbar zu machen.

Die Kinder, das Personal und besonders die Menschen in der Ukraine bedanken sich bei Ihnen – nicht nur für das sichtbar machen unserer Aktion, sondern auch für die hoffentlich zahlreichen Spenden 🙂

Die Sammelaktion ist aber nicht das Einzige, was wir als Schule initiiert haben. Unsere Grundschüler/innen werden in den kommenden Tagen fleißig Friedenstauben basteln und diese gegen eine kleine Spende, die dann an die Ukraine weitergeleitet wird, in liebevolle Hände geben.

Und ein weiteres gemeinsames Projekt steht ebenfalls noch an: Am Freitag, den 18.03. werden wir als gesamte Schule noch ein kleines Video drehen und an dieser Stelle veröffentlichen. Man darf also gespannt bleiben…

 
 
 
___ 03.02.2022 ___

–> „Unser Projekt für „denkmal aktiv“ geht in die nächste Runde“<–

Im neuen Schulhalbjahr haben wir unsere UNESCO-Aktivitäten wieder aufgenommen und starten auch gleich mit einer langfristigen Zusammenarbeit mit der Realschule in Lemgo durch. Der dortige Kurs, bestehend aus 5. bis 9. Klasse, hat uns zunächst in Bad Pyrmont zum Erfahrungsaustausch besucht.

Bei einem historischer Stadtspaziergang mit fachkundlicher Führung durch Herrn Dr. Alfter (Stadtarchivar und Ortskurator der deutschen Stiftung Denkmalschutz) haben die Lemgoer und unsere Schüler/innen die frühneuzeitliche planmäßige Stadtgründung des 18. Jahrhunderts sowie die städtebaulichen Besonderheiten kennen gelernt. Außerdem haben wir das Archiv der Stadt Bad Pyrmont erkunden dürfen und die Ausstellung zum 300-jährigen Stadtjubiläum vorgeführt bekommen.

Den Ankerpunkt unseres gemeinsamen Ausflugs stellte jedoch das vom Verfall bedrohte, denkmalgeschützte Haus Heringslake in der Lortzingstraße dar. Hier hat Herr Alfter über die Geschichte des Hauses berichtet und die Schüler/innen für das Thema „Denkmalschutz“ sensibilisiert.

Ausblick: Im Mai fahren wir nach Lemgo und besuchen gemeinsam mit den Realschüler/innen deren Projekt zur zukünftigen Nutzung von Fachwerkhäusern.

Nun aber zu den Bildern: Wir sehen das Stadtarchiv, die Gruppe aus Lemgo und schließlich das denkmalgeschützte Haus Heringslake damals und heute:

 
 
___ 26.11.2021 ___

–> „Unser UNESCO-Flur wird erweitert“<–

Vielleicht haben es einige schon bemerkt: Der Flur im Hauptgebäude wurde in den letzten Tagen von den Klassen 8 bis 10 „runderneuert“. Wir haben uns intensiv mit den 17 UNESCO-Zielen, also den so genannten SDGs (Sustainable Developmet Goals = Nachhaltigkeitsziele), beschäftigt und uns die Fragen gestellt:

1. Was bedeuten diese Ziele eigentlich?

2. Wo stehen wir heute mit diesen Zielen?

3. Welche Projekte unterstützten wir bereits?

4. Woran kann und muss noch gearbeitet werden?

Mit diesem Überblick im Hinterkopf (und an der Wand) können die Klassen 1 bis 10 sich nun daran machen, unsere UNESCO-Ziele (und die Wand) weiter mit Leben zu füllen. Los geht’s 🙂

___ 07.10.2021 ___

 –> Ein weiterer Beitrag zum Thema „1700 Jahre Judentum in Deutschland“ <–

Nachdem wir im September eine Informationstafel am jüdischen Friedhof „Am Helsen“ angebracht hatten, ludt uns Herr Titze vom Arbeitskreis „27. Januar“ ein, gemeinsam mit ihm sowie dem bekannten Künstler Gunter Demnig, Vertretern der Stadt Bad Pyrmont und der jüdischen Gemeinde, weitere Stolpersteine in der Brunnenstraße zu verlegen.

Die Schülerinnen und Schüler haben sich im Vorfeld mit den Menschen beschäftigt, die auf den Stolpersteinen verewigt sind. Ihre tragische Historie haben sie während der Verlegung vorgetragen.

Die Steine sollen uns eine erinnernde Mahnung sein, die Auswirkungen von Hass und Ausgrenzung niemals zu vergessen.

 
___ 16.09.2021 ___

–> Unser Projektbeitrag zum Thema „1700 Jahre Judentum in Deutschland“: Die Verlegung neuer Stolpersteine in der Brunnenstraße <–

Die UNESCO rief und wir haben mitgemacht, klar. Aufgerufen wurde zum Thema Judentum in Deutschland und spezieller Judentum in der eigenen Region.

Im April, vor den Sommerferien, hatten wir mit dem Projekt ja bereits begonnen (bitte runter scrollen für mehr Infos) und nun war es so weit: Wie versprochen konnten wir die Infotafel nun am jüdischen Friedhof „Am Helsen“ anbringen und feierlich enthüllen.

Die Bilder dazu sprechen für sich und wir sehen einmal mehr, dass man Ziele erreichen kann, wenn man sich nur rein hängt 🙂 Durch unsere gemeinsame Arbeit haben wir die Gemeinde ein bisschen näher zusammen rücken lassen. Es sind neue Partnerschaften entstanden, die weiter ausgebaut werden. Die liberale jüdische Gemeinde in Bad Pyrmont hat sich sehr über das Engagement unserer Schüler/innen gefreut und war begeistert, wie intensiv wir uns mit der schwierigen Vergangenheit, aber auch mit der Gegenwart der Juden in Bad Pyrmont beschäftigt haben.

Hier der Bericht:

 
___ 19.07.2021 ___

–> Die letzte Aktion Schulgarten in diesem Schuljahr <–

Das war nochmal richtig gut! Unser geliebter Schulgarten schläft nicht… und wir auch nicht. Darum hat sich die Klasse 4c ein letztes Mal in diesem Schuljahr in den Garten begeben, um wieder kräftig anzupacken, aufzuräumen und es einfach schön zu machen. 

Klar, dass am Ende auch relaxt wurde 🙂 Das habt ihr euch wirklich verdient!

Mal sehen, wie der Garten nach den Sommerferien aussieht. Es folgen sicher weitere tolle Aktionen.

Hier noch ein paar Bilder:

___ 16.07.2021 ___

–> Mit den Kleinen im Zwergenwald <–

Am Freitag, den 16.7.21 war die Klasse 4c im Zwergenwald mit Frau Reichelt und Frau Maltzahn. Das Ziel: In der Natur spielen – die Natur erkunden.

Ein Tag ohne Spielzeug!

Eindrücke sammeln, Ruhe genießen und Rücksicht nehmen auf Natur, Tiere und Menschen. Eine grandiose Idee und wunderbar umgesetzt. So kann’s gehen 🙂

Ein paar Eindrücke:

 
___ 15.07.2021 ___

–> Tarzahn hat Karies – also zumindest im Theater <–

Die 3. und 4. Klassen durften nach langer Zeit mal wieder ins Theater. Endlich!

Jörg Schade und seine tolle Theaterkompanie haben das Theaterstück „Tarzahn hat Karies“ aufgeführt. Es war so toll, nach langer Zeit ohne gemeinsamem Singen endlich mal wieder zusammen zu trällern. Ganz wunderbar. Den Kindern hat es sichtlich Spaß gemacht. Machen wir wieder!

Und noch ein paar Bilder dazu:

 
___ 12.07.2021 ___

–> Im Sommer lockt der Kurpark<–

Diese Woche begann mit einem gemeinsamen Tag im Kurpark! Dort haben Frau Pfau und Frau Reichelt mit den Kindern der Klasse 4c zum Einen die Schönheit des Kurparks bewundert: die Palmen, die kleinen Teiche, die vielfältigen Pflanzen. Zum anderen spielten wir Verstecken, Fangspiel und „der Plumssack geht herum“. Wir genossen den Barfuß-Parcours und kühlten uns im Tretbecken ab!

Ein wunderbarer Tag in der Natur.

Beweisbilder gefällig? Aber gerne:

 

 
___ 11.06.2021 ___

–> Internationales Buffet <–

Da haben sich die Schüler/innen und Eltern der Klasse 9 nicht lumpen lassen…

Nachdem wir gemeinsam die Idee entwickelt hatten, nach den Abschlussprüfungen zusammen zu frühstücken, war es nicht weit zum Gedanken: „18 Schüler/innen aus 10 Ländern? Klar! Wir machen ein internationales Buffet!“

Wer bringt was mit?

  • Aus Griechenland wurde Taramas (Fischrogencreme), Fasul (Bohnensuppe) und Koulourakia (Gebäck) mitgebracht.
  • Aus der Dominikanischen Republik gab es eine Art gefüllte Pizza, allerdings mit Eiern und Gemüse gefüllt.
  • Aus der Türkei bekamen wir Lahmacun (eine Art türkische Pizza), Börek (mit Schafskäse gefüllter Blätterteig) und Hummus (Kichererbsendip) sowie Fladenbrot.
  • Aus Kasachstan aßen wir Aladuschki (Pfannkuchen mit süßer Kondensmilch).
  • Aus Syrien gab es Mahshi Warak Inab (mit Reis und Gewürzen gefüllte Weinblätter mit Zitrone).
  • Polen schickte uns Kacuchy (Pfannkuchen mit eingebackenen Äpfeln).
  • Aus Tschechien bzw. der Slowakei erreichten uns Kolac (Blätterteigteilchen mit Hedelbeerfüllung).
  • Außerdem gab es dänische Quarkbrötchen mit Schokolade.
  • Und zu guter Letzt kamen einige typische Speisen aus Deutschland zusammen: Waffeln, Kartoffelsalat, Käsekuchen und Hefeteilchen.

Zugegeben: ein ziemlich deftiges, aber extrem leckeres Frühstück 🙂 Hunger bekommen? Dann wird es mit den passenden Bildern sicher noch „schlimmer“:

 
___ 14.05.2021 ___
–> Große Aktion im Schulgarten <–
 
Was war passiert? Unser geliebter Schulgarten konnte aufgrund der derzeitigen Situation eine ganze Zeit lang nicht genutzt werden und befand sich dementsprechend in einem ganz schön verwilderten Zustand. Nach kurzer Sichtung konnte man fast nur noch den Kopf schütteln – eines stand also fest: Es musste etwas passieren!
Am Freitag, den 14. Mai, starteten daher einige Schüler/innen der Klasse 4c mit Frau Reichelt eine freiwillige Aktion im Schulgarten und obwohl der Tag ein Ferientag für alle Beteiligten war, kamen viele Kinder – in Gruppen eingeteilt – um kräftig mit anzupacken.
 
So halfen die Kinder, Herr über gewuchertes Unkraut zu werden und überlange Äste zu beschneiden. Selbst auf Bäume und Mauern kletterten die fleißigen Helfer, um hoch oben ragende Äste von ihrer Last zu befreien. Auch der herumliegende Plastikmüll wurde fein säuberlich aufgesammelt und in einen großen blauen Müllsack geworfen. Am Ende der Aktion war der Sack randvoll und reif für die richtige Entsorgung. Sogar einige Schnecken hielt es nicht am Boden: Sie wurden von den Kindern kurzerhand umgesiedelt (ein Umzug frei Haus sozusagen).
Am Ende des Tages konnte der eingesammelte Grünschnitt auf einen Anhänger geladen und zur Kompostierungsanlage transportiert werden. Alle Achtung!
Und das war nur der Auftakt. Nach zwei Stunden harter Arbeit merkten die Kinder und auch Frau Reichelt mitsamt ihrer Familie sowie Frau Pfau, dass im schönen Schulgarten noch viele Stunden Arbeit nötig sein werden. Also fragte Frau Reichelt in die erschöpfte Runde: „Na, wer von Euch hilft denn das nächste Mal wieder mit bei der nächsten Aktion Schulgarten?“ Die Antwort war einstimmig und glasklar: „Wir!“
So geht’s. Ganz nach dem Motto „Gemeinsam mehr erreichen“ war es toll zu sehen, wieviel Spaß alle Anwesenden bei der Aktion hatten. Gerne mehr davon 🙂
Hier noch ein paar Bilder der gelungenen Aktion:
 
 

 

 
___ 30.04.2021 ___
–> 1700 Jahre Judentum in Deutschland <–
 
Die 9. Klasse hat sich intensiv mit dem UNESCO-Thema „1700 Jahre Judentum in Deutschland“ beschäftigt. Dabei sind die Schüler/innen auf allerlei Spuren jüdischen Lebens mitten in Bad Pyrmont gestoßen. Manche fast schon vergessen und vergangen, andere ganz frisch und aus dem Alltag jüdischen Lebens. Wer also denkt: „Judentum? Was geht mich das an?“ oder „Ach, das ist doch Schnee von gestern“, dem sei gesagt: Wir haben Einiges herausgefunden!
 
Wussten Sie, dass es in Bad Pyrmont zwei jüdische Friedhöfe gibt? Der eine ist zentral gelegen und dürfte den meisten Pyrmontern bekannt sein. Der Andere ist weit außerhalb am Waldrand und eigentlich nur zu finden, wenn man sich mit dem Thema befasst.
 
Außerdem haben wir die vielen Stolpersteine in der Stadt besucht und uns in die Geschichte der Menschen, an die dort erinnert wird, vertieft.
 
Zum Schluss haben wir uns die Synagoge, also das jüdische Gotteshaus, angesehen. Geht gar nicht, sagen Sie? Stimmt! Es wurde einfach abgerissen und durch ein Wohnhaus ersetzt.
 
An wenigen dieser Orte befinden sich heute Erinnerungs- oder Gedenktafeln. An Synagoge und den Friedhof außerhalb der Stadt erinnert eigentlich nichts. Das wollen wir ändern! Bleiben Sie gespannt 🙂
 
Bilder der Exkursion:

 

 

— Nachhaltigkeit als Fokus —

In unserer Arbeit zur Nachhaltigkeit sind vier Säulen zentral: UNESCO, Sprache, Mensch und Beruf. Zu all diesen Aktivitäten zählen verschiedene Aktivitäten, bei uns sind das beispielsweise Klasse 2000, Run for Help und interkulturelles Lernen in Schulaustauschen.

Das Bild können Sie hier herunterladen:

— Jahresberichte —

 

Hier finden Sie die Berichte der vergangenen Jahre:

UNESCO Bericht 2019-2020

UNESCO Bericht 2017-2018

UNESCO Bericht 2016-2017

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