— Was machen wir? —
…Wir unterstützen Schulen in South Horr / Kenia seit 1996 durch den Run for Help
…Wir führen Projekte zum Tag der Menschenrechte jeweils am 10. Dezember durch
…Wir nehmen alle zwei Jahre teil an den Internationalen Projekttagen jeweils zum 26. April (Jahrestag der Tschernobyl-Katastrophe)
…Wir üben Toleranz und legen großen Wert auf ein friedliches Miteinander (Streitschlichter, Klassenregeln, Trainingsraum)
…Wir lernen voneinander und miteinander. Wir achten die Verschiedenheit der 22  Nationen an unserer Schule
…Wir sparen Energie (Projekte: Energieeffizienz in der Hauptschule, Captain und Team Future)
…Wir sammeln in den Klassen das Altpapier sowie Pfand separat (Container)
…Wir achten auf unsere Gesundheit (KLASSE 2000, Schulzahnarzt, gemeinsames Frühstück, Mensa, Be smart – don’t Start)
…Wir haben tolle Ideen im Unterricht und präsentieren sie stolz
…Wir haben zusätzliche Möglichkeiten Englisch zu lernen (The Big Challenge, TEG im Nachmittagsangebot)
…Wir werden gut auf den Beruf vorbereitet („ÜSB: Übergang Schule-Beruf“, „Fit in die Ausbildung“, Praktika, Betriebserkundungen)
Wir lernen mit neuen Technologien umzugehen (Laptop, Power Point, Excel, Internet)
…Wir arbeiten mit an einem gelungenen Schultag für alle und freuen uns, dass die Herderschule so viele Projekte und Möglichkeiten bietet, „über den Tellerrand“ zu schauen!
 

– Als UNESCO-Schule arbeiten wir konkret und praktisch

an den 17 Zielen für nachhaltige Entwicklung –

 

Diese Ziele sind:

1 – Keine Armut
2 – Kein Hunger
3 – Gesundheit und Wohlergehen
4 – Hochwertige Bildung
5 – Geschlechtergleichheit
6 – Sauberes Wasser und Sanitäreinrichtungen
7 – Bezahlbare und saubere Energie
8 – Menschenwürdige Arbeit und Wirtschaftswachstum
9 – Industrie, Innovation und Infrastruktur
10 – Weniger Ungleichheiten
11 – Nachhaltige Städte und Gemeinden
12 – Nachhaltige/r Konsum und Produktion
13 – Maßnahmen zum Klimaschutz
14 – Leben unter Wasser
15 – Leben an Land
16 – Frieden, Gerechtigkeit und starke Institutionen
17 – Partnerschaften zur Erreichung der Ziele
 
Für mehr Informationen zu diesen Zielen: https://17ziele.de/

 

 

— Neuigkeiten aus unserer Arbeit —

 
___ 26.02.2024 ___
–> Wimpel für den Weltfrieden<–
In den letzten Tagen erreichen uns alle in den Nachrichten und auf Social Media die Berichte von kriegerischen Auseinandersetzungen in vielen Teilen der Welt. Wir als GHS Herderschule wollen ein Zeichen setzen für den Frieden auf der ganzen Welt – egal wo! Wir haben uns zusammen gesetzt und überlegt. Das Thema Frieden wurde zunächst einmal in allen Klassen besprochen und bearbeitet – schließlich soll das Projekt keine leere Schachtel bleiben, sondern mit Inhalt gefüllt werden. Herausgekommen sind am Ende neben kleinen, von jeder Schülerin und jedem Schüler unserer Schule individuell gestaltete Wimpeln auch große Klassenwimpel. Während sich die kleinen Wimpel mittlerweile an mehreren Girlanden durch unsere Schule schlängeln, hat jede Klasse ihren großen Wimpel an eine andere Klasse der Schule übergeben. Er wird mit Sicherheit einen schönen Platz in den Räumen von Grund- und Hauptschule finden.

Bearbeitete UNESCO-Ziele:
16 – Frieden, Gerechtigkeit und starke Institutionen


___ 22.02.2024 ___
–> UNESCO-Dialogtag in Goslar<–
So ein spannender Tag für uns Lehrer (Frau Hilbers, Herr Schönbach und Herr Mann) und unsere Elternvertreterin Frau Rosenbaum, aber ein noch spannenderer Tag für die uns begleitenden Schülerinnen Nell, Talin und Hanna (Klasse 4a) sowie Leticia und Cemile (Klasse 10a): An der Adolf Grimme Gesamtschule in Goslar erwartete uns und eine ebenfalls angereiste Gruppe der Heinrich Nordhoff Gesamtschule Wolfsburg ein informativer Austausch.
 
Zunächst einmal haben wir uns einander vorgestellt. Anschließend sind die insgesamt ca. 20 Schülerinnen und Schüler (aus wohlgemerkt fünf verschiedenen Klassenstufen) gemeinsam in einen separaten Klassenraum gezogen, um sich dort ungestört miteinander austauschen zu können. Dabei standen jene UNESCO-Projekte im Vordergrund, die den Schülern vollkommen wertungsfrei aus ihren individuellen Empfindungen heraus am meisten im Gedächtnis geblieben sind. Diese haben sie sich zunächst untereinander vorgestellt. Wir Erwachsenen blieben ebenfalls unter uns und haben an ähnlichen Themen zusammen gearbeitet.
 
Nach dem hervorragenden Mittagessen in Form mehrerer kalter Platten (zubereitet von einer Gruppe Inklusionsschüler/innen der Schule) haben wir uns diese Ergebnisse dann im großen Plenum gegenseitig präsentiert. Das hat viel Mut erfordert, besonders von den „Kleinen“ – und die waren an diesem Tag wirklich ganz groß! Am Ende dieses Dialogtages stand fest: Die UNESCO-Arbeit an unseren Schulen ist wichtig und sie kann sich sehen lassen. Wir sind mit einem gut gefüllten Koffer voller Inspirationen nach Hause gefahren und die Schüler/innen sind stolz, anderen Schulen einen wertvollen Input für weitere Projektideen mitgegeben zu haben. 
 
  
 
 Bearbeitete UNESCO-Ziele:
1- Keine Armut
2 – Kein Hunger
3 – Gesundheit und Wohlergehen
4 – Hochwertige Bildung
10 – Weniger Ungleichheiten
16 – Frieden, Gerechtigkeit und starke Institutionen
 
 
___ 08.01.2024 ___
–> „Der Tag der Menschenrechte: 10. Dezember<–
 
Einige Mädchen aus dem vierten Jahrgang haben sich viele Gedanken zum Thema Menschenrechte gemacht. Am Ende stand eine Choreographie mitsamt Plakaten und Flaggen und selbst eine kleine Rede wurde vorbereitet.

Die Idee und die Songauswahl kam von den Schülerinnen selbst. Sie wollten in einer Musikstunde etwas präsentieren und haben dann diesen Tanz (in einer noch etwas anderen Fassung) vorgeführt. Diese Präsentation führte dann in der Klasse zu einem sehr intensiven Gespräch über aktuelle Kriegssituationen und die persönliche familiäre Betroffenheit einiger SchülerInnen. In diesem Gespräch haben viele Kinder ihre Sorgen und Zukunftsängste geäußert. Wir haben viel darüber geredet, dass wir auch bei unterschiedlichen politischen oder religiösen Gesinnungen und verschiedener Herkunft nicht vergessen dürfen, dass im Krieg auf jeder Seite Menschen leiden und Menschenrechte verletzt werden. Die Kinder haben herausgestellt, dass wir zusammen und angefangen in unserer kleiner Klassengemeinschaft nach Frieden und Zusammenhalt streben, dem / der Nächsten helfen und seine Würde achten sollten und dass wir so Frieden nach außen tragen können.
In den darauffolgenden Tagen haben die Schülerinnen in ihren Pausen viel mit mir geübt, Plakate und Flaggen gestaltet und die Geschichte, die sie mit ihrem Tanz erzählen möchten, präzisiert:

Anfangs stehen sich Fremde unterschiedlicher Nationalität / Religion ablehnend oder gar feindlich gegenüber und streiten sich. Dann jedoch besinnen sich diese Menschen auf das, was sie verbindet: Die gemeinsame Freude an der Musik, am Tanz und am Leben. Die Menschen bauen Brücken zueinander und schließen Freundschaft: Unterschiede machen uns nichts aus und unsere Vielfalt kann uns bereichern.


Die Schülerinnen hatten viel Spaß und auch Frau Hilbers, ihre Musiklehrerin, ist sehr stolz auf das Ergebnis 🙂 Genug der Worte, hier geht’s zum Video:

Bearbeitete UNESCO-Ziele:
1- Keine Armut
2 – Kein Hunger
3 – Gesundheit und Wohlergehen
4 – Hochwertige Bildung
5 – Geschlechtergleichheit
10 – Weniger Ungleichheiten
16 – Frieden, Gerechtigkeit und starke Institutionen
 

___ 04.12.2023 ___
–> „Auf zum UNESCO-Workshop in Hannover“<–

Mittwoch, der 29.11.:

Zuerst mal von hinten angefangen: Am Abend fand eine große Feierstunde statt: 70 Jahre ASPnet (UNESCO-Associated Schools Network). So lange gibt es also die UNESCO-Projektschulen schon! Zu dieser Feierlichkeit, bei der übrigens auch einige wichtige Menschen aus Politik, Verwaltung und der Gesellschaft dabei waren, haben wir ein passendes Bild der Klasse 2a mitgebracht. Das Thema der Wahl: Frieden!

Mittwoch, der 29.11 und Donnerstag, der 30.11.:

Tagsüber haben sich sowohl die Schüler als auch die Lehrer in Gruppen aufgeteilt und in diesen zu spannenden Themen gearbeitet. Eine kleine Auswahl gefällig? Gerne:

AHA-Anlage Hannover: Eine Gruppe der Schüler/innen hat sich die örtliche Abfallsortieranalge angesehen, um sich zu verdeutlichen, welche Probleme entstehen können, wenn man zu Hause den Müll nicht richtig trennt.

Fake it to make it: Eine weitere Gruppe der Schüler/innen hat sich mit diesem browserbasierten Computerspiel damit beschäftigt, wie leicht es ist, Fake News zu erstellen und welche Konsequenzen das hat. Wer profitiert davon eigentlich? Gerne mal selber ausprobieren!

Gedenkstätte Ahlem: Noch eine weitere Gruppe hat sich in Hannover bei der Gedenkstätte Ahlem getroffen. Dort werden unter Anderem digitale Führungen angeboten zum Thema Judenverfolgung. Übrigens wurden auch aus Bad Pyrmont und Lügde deportierte (also verschleppte) Juden dorthin gebracht. Ahlem diente vor allem als Zwischenlager – allerdings sind auch hier Juden ermordet worden.

Exkursion zur BBS3 (Berufsbildende Schule oder kurz: Berufsschule): An dieser Schule hat das Thema „Energiewende konkret“ seine Pforten geöffnet. Wie kann der Dämmstoff der Zukunft aussehen? Wie können aber auch bereits gebaute Gebäude vernünftig saniert werden. Ein paar Eindrücke vom „Labor“:

Pyrmont räumt auf: Unsere Schüler haben sich überlegt, wie sie die Stadt Bad Pyrmont bei ihrer Aktion „Pyrmont räumt auf“ unterstützen könnte. Die Idee: Einmal im Jahr könnten die Herderschüler in der ganzen Stadt, eingeordnet nach Bezirk, vor dem offiziellen Pyrmont-räumt-auf-Samstag Müll sammeln. Der griffige Titel lautet „Fridays Müllsammeln for future“. Konkreter geht’s ja nicht!

Ackerdemie: Die Schulgartengruppe hatte den Schwerpunkt… logisch… Schulgarten. Den Schülern wurden die Förderprogramme „Kids an die Knolle“ und „Ackerdemie“ von Lehrern vorgestellt, die mit diesen Projekten bereits Erfahrung gesammelt haben. Die Fragestellung lautete: Wie kann der Schulgarten effizient(er) gestaltet werden?

Tauschraum: Diese Gruppe hat sich Gedanken darüber gemacht, wie wir alle ressourcenschonender leben können. Die Idee: In Schulen könnten Tauschräume eingerichtet werden, in denen Schüler Dinge mitbringen können, die sie nicht mehr benötigen und dort können sie diese Gegenstände dann gegen andere tauschen. Ziemlich clever!

Fahrradwerkstatt: Schulen (oder die Stadt oder ein anderer Akteur) könnten eine für alle kostenlose Fahrradwerkstatt einrichten, die sich entweder durch Spenden finanziert oder vom Ehrenamt getragen werden könnte. #nachhaltige Mobilität

Freitag, der 01.12.:

An diesem Vormittag wurden schließlich die Ergebnisse präsentiert und danach der wohl verdiente Heimweg angetreten und das noch wohler verdiente Wochenende Wochenende eingeläutet 🙂

Also denn: nachmachen, mitmachen, anpacken, Klima schützen! Auf geht’s!

Bearbeitete UNESCO-Ziele:
7 – Bezahlbare und saubere Energie
9 – Industrie, Innovation und Infrastruktur
12 – Nachhaltige/r Konsum und Produktion
13 – Maßnahmen zum Klimaschutz
 
 
 
___ 26.09.2023 ___
–> „Musikstunde zum Weltkindertag: „Alle Kinder haben Träume!“<–

Die Klassen 2a, 2b und 2c hatten in der vergangenen Woche zum Weltkindertag eine spannende Musikstunde mit ihrer Musiklehrerin Frau Hilbers. Zu Beginn der Stunde haben die Kinder über die Bedeutung des Weltkindertages sowie über ihre Wünsche und Träume gesprochen. Zu diesen Träumen haben die Klassen eine Mindmap erstellt: Neben Wünschen wie ‚eine Katze haben‘, ‚Polizistin werden‘ oder ‚alle Instrumente erlernen‘ haben sich einige Kinder ‚mehr Familienzusammenhalt‘, ‚genug Geld für ihre Eltern‘ oder ‚das Ende des Welthungers‘ gewünscht. Im Anschluss daran lernten die Kinder das Lied ‚Alle Kinder haben Träume‘ (Lichterkinder), das gemeinsam mit der Gitarre als Begleitung gesungen wurde.

Daraufhin haben die Klassen mit bunten Tüchern (passend zur Textzeile ‚Wir malen mit den schönsten Farben die ganze Welt bunt‘) einen Tanz zum Lied einstudiert. Zum Schluss hat Frau Hilbers gesammelte Steine – ‚Wunschtraumsteine‘ – ausgeteilt; jedes Kind hat seinen eigenen Stein bemalt und seinen Wunsch auf den Stein geschrieben/gemalt.

Das Ergebnis kann sich doch sehen lassen 🙂

Bearbeitete UNESCO-Ziele:
1- Keine Armut
2 – Kein Hunger
3 – Gesundheit und Wohlergehen
4 – Hochwertige Bildung
10 – Weniger Ungleichheiten
16 – Frieden, Gerechtigkeit und starke Institutionen
 
 
___ 04.09.2023 ___
–> „Mülltrennung? Ja, bitte!<–

Die Klasse 5a (jetzt 6a) hat sich zum Ende des vergangenen Schuljahres mit den Themen Ressourcenschonung sowie Recycling und Mülltrennung beschäftigt.
Als Ergebnis schrieben die Schülerinnen und Schüler einen Brief an Vertreter von Rat und Verwaltung mit der Bitte, uns an der Herderschule die Möglichkeit einzuräumen, unseren Müll zu trennen.

Eine schriftliche Antwort erhielten wir von der Gruppe „SPD – Wir für Bad Pyrmont“ sowie von der Gruppe „CDU – FDP – Küppers“. Eine telefonische Antwort erhielten wir von den Grünen sowie von Herrn Klemme, dem Fachgebietsleiter Schule und Jugend in Bad Pyrmont.

Die Schülerinnen und Schüler sind sehr erfreut, dass ihre Gedanken, ihre Meinung und ihr Ansinnen, zukünftig den bei uns an der Schule anfallenden Müll trennen zu können, Gehör gefunden haben. Die Resonanz der Antworten war durchweg positiv.

Am 07.09. hat nun die Schulausschusssitzung einstimmig entschieden, dass wir zukünftig den anfallenden Müll an der Schule trennen werden 😀 Unsere Aktion war also ein voller Erfolg! Danke für an alle Beteiligten an unserer Schule sowie an die Verantwortlichen in Rat und Verwaltung.
 
 
Bearbeitete UNESCO-Ziele:
11 – Nachhaltige Städte und Gemeinden
13 – Maßnahmen zum Klimaschutz
 
___ 04.09.2023 ___
–> „Nachhaltigkeit überall – auch in Löwensen<–

Als Unesco-Projektschule arbeiteten wir zum Ende letzten Schuljahres am Thema „Nachhaltigkeit“. In unserer Klasse haben wir ein Kinderbuch gelesen, dass sich mit dem Thema „Kleidung“ beschäftigt. Darin wird ein Superheld auf dem Lieblingspulli eines Jungen zum Leben erweckt und sie gehen auf eine abenteuerliche Reise – der Frage des Jungen nach „Woher kommt denn eigentlich mein Pulli?“ Am Ende unserer Projekttage stand die Vorführung einer Modenschau für die Eltern der Klasse 2c. Vor Beginn der Modenschau informierten die Kinder die Zuschauer über die Projekttage. Nun wollen wir die Schüler/innen selbst zu Wort kommen lassen:

Wir haben das Thema Kleidung gewählt. Wir haben dazu ein Buch gelesen. Da geht es um einen Jungen, der mit seinem Superhelden auf seinem Pullover Abenteuer erlebt. Der Junge will wissen, woher sein Lieblingspullover kommt. Sie fliegen überall dorthin, wo sein Pullover hergestellt wurde. Wir haben Kleidung von Zuhause mitgebracht, die uns nicht mehr passte oder die wir nicht mögen. Wir haben alles auf einen großen Tisch gelegt und überlegt, wie wir herausfinden, wem etwas passt. Wir haben die Schilder in der Kleidung untersucht und die Größen gefunden. Wir haben die Sachen anprobiert und in Teams überlegt, was wir daraus machen können. Wir haben Entwürfe gemalt. Wir haben etwas abgeschnitten. Wir haben etwas aus Stoff ausgeschnitten und mit Stoffkleber aufgeklebt. Wir haben mit Stoffmalstiften gemalt. Wir haben immer wieder die Sachen anprobiert. Die Jungen im Nebenraum und die Mädchen im Flur. Wir haben in den Schildchen gesucht, woher unsere Kleidung kommt. Kein Teil kommt aus Deutschland. Viele Teile kommen von ganz weit her und reisen um die halbe Welt. Wir haben erfahren, dass das nicht gut für die Umwelt ist. Es soll nicht immer gleich alles weggeschmissen werden. Wir haben aus alten Sachen etwas Neues gemacht.

 
Wir sind cool. Und gleich seht ihr unsere Modenschau. Alles klar?
 
Und zum Schluss noch ein Video:

 Bearbeitete UNESCO-Ziele:
8 – Menschenwürdige Arbeit
12 – Nachhaltige/r Konsum und Produktion
 
 
___ 05.07.2023 ___
–> „Was haben Eure Großeltern gespielt?<–
Was diese Frage mit unserer Projektwoche zum Thema Klimaschutz und Nachhaltigkeit zu tun hat? Ganz einfach: Spielzeug besteht heutzutage hauptsächlich aus Plastik und Elektronik-Komponenten. Das Spielen damit macht zwar Spaß, aber für die Umwelt sind die Produktion und die Entsorgung von modernem Spielzeug häufig fatal. Dass es auch anders geht, hat unsere Klasse 2b erarbeitet, indem zunächst die Großeltern befragt wurden: Oma, Opa – was habt ihr eigentlich früher gespielt?
 
Einige dieser Spiele können auch heute noch ganz leicht nachgebaut und gespielt werden. Mehr verraten die Bilder. Übrigens: Das Projekt geht im August nach den Ferien in die nächste Runde. Wir dürfen also gespannt sein 🙂

 

Bearbeitete UNESCO-Ziele:
12 – Nachhaltige/r Konsum und Produktion
13 – Maßnahmen zum Klimaschutz
 
 
___ 05.07.2023 ___
–> „Nachhaltigere Schule<–

Die Klasse 1b hat sich zunächst mit verschiedenen Möglichkeiten der Müllvermeidung beschäftigt. Dafür haben wir unser mitgebrachtes Schulfrühstück begutachtet und festgestellt, dass durch die Verwendung von Brotdosen schon deutlich Müll reduziert wird. Unsere zusätzlichen Tipps, die wir herausgefunden und auf einem Plakat festgehalten haben: Auffüllflasche statt Trinkpäckchen; Einkaufen mit Rucksack oder Korb anstatt an der Kasse Tüten zu kaufen; Eis in der Waffel statt im Becher kaufen. Dann haben wir noch eine Müllsammelaktion auf dem Schulhof durchgeführt. Wir haben daraufhin gelernt, was man am besten mit dem Müll macht, den man nicht vermeiden kann: den Müll richtig trennen (Papiertonne, Restmüll, Gelber Sack, Biotonne), damit daraus etwas Neues gemacht werden kann oder daraus etwas Sinnvolles basteln: in unserem Falle Stifteständer aus Klopapierrollen.

Ein wertvolles Projekt und wieder was gelernt 🙂

Bearbeitete UNESCO-Ziele:
13 – Maßnahmen zum Klimaschutz
15 – Leben an Land
 
 
 
 
___ 28.06.2023 ___
–> „Müllsammelaktion auf dem Schulhof<–

Frau Reichelt und ihre 3b waren auf unserem Schulhof und im Schulgarten aktiv. Junge, Junge… da kam ganz schön viel Müll bei zusammen. Schön, wenn man gemeinsam einfach mehr erreicht. Noch schöner, wenn man auf diese Weise darauf aufmerksam machen kann, dass Müll in die Tonne gehört und nicht daneben!

 
 
___ 27.06.2023 ___
–> „Ausflug zum Schulbauernhof Ummeln<–
Die Klasse 3a hat ihre Klassenlehrerin Frau Hoffman einfach eingepackt und gemeinsam ging es Einiges entdecken und erleben auf dem Schulbauernhof in Ummeln. Reisen bildet ja bekanntlich und und selber machen ist immer besser als darüber lesen. Was also kann es Besseres geben als Umwelt- und Naturschutz ganz praktisch und hautnah zu erleben? Eben! Das Video erzählt den Rest 🙂
 

Bearbeitete UNESCO-Ziele:

11 – Nachhaltige Städte und Gemeinden
12 – Nachhaltige/r Konsum und Produktion
13 – Maßnahmen zum Klimaschutz
15 – Leben an Land
17 – Partnerschaften zur Erreichung der Ziele

 
___ 24.06.2023 ___
–> „Klimaschutz an unserer Schule<–
Die Klasse 7b hat sich überlegt: Wie könnten wir alle täglich dazu beitragen, durch einfache Maßnahmen den Klimaschutz an unserer Schule zu fördern? Klar, wir machen schon eine Menge, aber besser geht ja schließlich immer. Wir haben uns also ans Suchen, Drucken und Laminieren gemacht und herausgekommen ist das, was ihr auf den folgenden Bildern sehen könnt. In jedem Klassenraum der Hauptschule haben wir Piktogramme angebracht, die uns täglich daran erinnern, an welchen Stellen wir Energie sparen können: Licht, Strom, Wärme, Wasser – sicher alles immer notwenig, aber eben nicht immerzu.
 
Außerdem waren wir in Hameln Unterwegs um in einen Unverpackt-Laden zu gehen. Dort konnten wir uns ein Mittagessen zusammenstellen ohne Verpackungsmüll zu produzieren: Nudeln in die mitgebrachten und wiederverwendbaren Dosen gelegt, passierte Tomaten, Salz und Gewürze aus dem Mehrweg-Glas, dazu Zwiebeln ohne Netz… und fertig! Ab zurück nach Pyrmont, kochen, essen – lecker und umweltschonend. So könnte es immer sein!
 

Bearbeitetes UNESCO-Ziel:

13 – Maßnahmen zum Klimaschutz
 
 
 
___ 24.06.2023 ___
–> „Die (Kippen-)Geister, die ich rief<–
Wer kennt das nicht? Man geht durch die Stadt und fragt sich, warum da überall so viele Zigarettenstummel herumliegen. Diese Frage hat sich auch die Klasse 9a gemeinsam mit ihrem Klassenlehrer Herr Brinkmann gestellt. Dagegen müsste man doch etwas unternehmen können? Die Antwort war schnell gefunden: Aus leeren Tetra-Packungen haben die Schülerinnen und Schüler Kippen-Geister gebastelt (Upcycling, Trash-Hack) und somit aus Müll etwas Sinnvolles geschaffen. Die Kippen-Geister hängen nun an vorher ausfindig gemachten Hotspots, an denen viele Stummel lagen. Nun liegt es an Euch: Kippe ausdrücken und in den Geist werfen statt auf den Boden. Geniale Idee, großartig umgesetzt!
 

Bearbeitetes UNESCO-Ziel:

13 – Maßnahmen zum Klimaschutz

 
 
___ 20.06.2023 ___
–> „Die Klima-App des WDR unter die Lupe genommen“<–
Vom 16.02. bis 18.05.2023 hat sich die Klasse 10a jeweils zwei Schulstunden pro Woche mit der Klima-App des WDR beschäftigt. Natürlich war das Thema „Klimawandel“ auch zuvor schon Thema im Biologieunterricht. Nun aber konnte das Thema mithilfe der App noch einmal aus einer völlig anderen Sichtweise digital aufgearbeitet werden. Durch Augmented Reality wurden die Auswirkungen des Klimawandels, wie zum Beispiel die Flutkatastrophe im Ahrtal oder der Waldbrand von Gummersbach, digital ins Klassenzimmer geholt.
 
Per Tablet begegneten die Schüler/innen den Betroffenen virtuell im Klassenraum und konnten ihre Geschichten eindrücklich mitempfinden. Während das Thema im Biologieunterricht eher theoretisch und wissenschaftlich angegangen wurde, spricht die Klima-App gezielt die Emotionen der Schülerinnen und Schüler an. Sie konnten sich interaktiv und spielerisch Fakten zum Klimawandel aneignen und in Gruppen eigenständig agieren und diskutieren.
 
Ein weiteres Angebot der App: Ein Game verwandelte den Klassenraum in ein Meer, aus dem Plastikmüll gefischt werden konnte.
 
Eine wirklich gute gemacht App, die uns Spaß gemacht hat. Probiert’s gern mal aus!
 

Bearbeitete UNESCO-Ziele:

4 – Hochwertige Bildung
13 – Maßnahmen zum Klimaschutz
15 – Leben an Land
 
___ 20.06.2023 ___
–> „Kinder haben Rechte!“<–

Mitmachen, mitreden – Starkmachen für Kinderrechte

Zielgruppe waren Grund- und Hauptschüler.

Es haben 23 Kinder einer 3. Klasse und 18 Kinder einer 5. Klasse teilgenommen. 

Betreut wurde die Aktion von den jeweiligen Klassenleitungen, der Schulsozialarbeiterin und einer Pädagogischen Mitarbeiterin der Schule, die außerdem Vorstandsmitglied des Kinderschutzbundes Hameln, einem der Kooperationspartner, ist. 

Laufzeit: 01.06.2022 bis 16.12.2022.

Das Projekt wurde finanziell unterstützt durch den Landkreis Hameln-Pyrmont. Es handelt sich um eine Kooperation des Kinderschutzbundes OV Hameln, des Landkreises Hameln-Pyrmont und der Herderschule Bad Pyrmont.

Projektbeschreibung:

Kinderrechte sind Menschenrechte. Diese wollen wir unter Kindern und Jugendlichen bekannt machen bzw. stärker in den Fokus rücken. Denn nur, wenn Kinder und Jugendliche die Rechte überhaupt kennen, können sie sie einfordern oder sich jetzt und/oder im späteren Lebensweg für diese stark machen und einsetzen. 

Der Deutsche Kinderschutzbund OV Hameln e.V. hat in Kooperation mit der Herderschule, einer Grund- und Hauptschule in Bad Pyrmont, und dem Landkreis Hameln-Pyrmont für Schülerinnen und Schüler einer 3. und einer 5. Klasse ein Pilotprojekt angeboten zum Thema Kinderrechte. 

Hierzu wurde ein Fragebogen entwickelt, der die Schülerinnen und Schüler anonymisiert danach fragt, welches Kinderrecht die/der einzelne am häufigsten erfährt und welches weniger oder gar nicht. Außerdem wurde gefragt, welches Recht sich verstärkt in der Umsetzung gewünscht wird. Dazu wurde eine freie Auseinandersetzung vorab im Unterricht angeregt, sodass Handlungsempfehlungen abgeleitet werden konnten, um eine Umsetzung zu befördern.

Die Idee war, dass neben der gemeinschaftlichen Auseinandersetzung zum Thema Kinderrechte eine Dokumentation von den Kindern und eine kreative Aufbereitung von den Ergebnissen erstellt wird. Die Teilnahme war freiwillig und anonym. Für die nicht-deutschsprachigen Kinder stand ein Übersetzer zur Verfügung. Den Kindern wurde die Aktion zuvor transparent vorgestellt. Diese Vorstellung übernahm die Ansprechpartnerin.

Schülerinnen und Schüler, deren Eltern und die Lehrkräfte wurden aufgeklärt bzw. vorab schriftlich informiert. Die Auswertung der Fragebögen erfolgte durch die Organisatorinnen der Aktion (DKSB).

Das Ergebnis wurde abschließend von den Schülerinnen und Schülern beider Klassen medial aufbereitet. Hierzu konnte man einen Oberschüler des Albert-Einstein-Gymnasiums gewinnen, der sowohl das technische Equipment als auch das filmerische Know-How hatte. Das Ergebnis kann so auf breiter Ebene publiziert werden. Das bedeutet, dass Fachkräfte, Politik und Kommunalverwaltung die Blickwinkel auf die Kinderrechte von den Kindern und Jugendlichen selbst wahrnehmen können.  

Bearbeitete UNESCO-Ziele:

1 – Keine Armut
2 – Kein Hunger
3 – Gesundheit und Wohlergehen
4 – Hochwertige Bildung
10 – Weniger Ungleichheiten
 

___ 14.06.2023 ___

–> „Den Wald erforscht“<–
Am Montag, den 12.6.23 wanderte die Klasse 3b mit Frau Reichelt in den Pyrmonter Wald. Der Weg führte entlang der Bomberg-Klinik hoch zum Spelunkenturm. Auf dem Weg suchten sie verschiedene Blätter von verschiedenen Bäumen, etwas von einem Tier, etwas Rundes und etwas Weiches. Sie lernten außerdem Laub – und Nadelbäume zu unterscheiden. Vom Spelunkenturm hatten wir einen tollen Ausblick. Der Wald bietet aber zusätzlich auch tolle Möglichkeiten zum Spielen: die gesamte Klasse freute sich gemeinsam Verstecken zu spielen. Die Natur bietet so viel Spannendes, so dass wir alle so einen Tag wiederholen möchten!
 
Bearbeitetes UNESCO-Ziel:
15 – Leben an Land
 

 

___ 02.05.2023 ___

–> Die Arbeit im Schulgarten trägt erste Früchte <–

Viele, viele Tulpen! Die fleißige Arbeit der 1. Klassen ist ein Volltreffer. Wenn man dieser Tage in den Schulgarten hineinschaut, leuchten aus den Beeten der 1. Klassen viele bunte Tulpen. Die Kinder sind mächtig stolz auf ihr Ergebnis. Sie freuen sich schon auf weitere spannende Projekte in unserem Schulgarten.
Bearbeitete UNESCO-Ziele:
13 – Maßnahmen zum Klimaschutz
15 – Leben an Land
 
 
___ 29.04.2023 ___
–> „Reichstag, wir kommen :)“<–
Dieser Beitrag gliedert sich in zwei Teile. Der erste Teil besteht aus dem Tag aus Lehrersicht und der zweite Teil besteht aus der Schülersicht.
 
Lehrersicht:
Die Klassensprecher/innen der Hauptschule sind am frühen Freitagmorgen, den 28.04.23, gemeinsam mit Frau Selig, Herrn Schönbach und Frau Wöhler umweltfreundlich mit dem Zug nach Berlin aufgebrochen. Nach der Ankunft gegen Mittag wurde zunächst eine Gedenkstätte am Brandenburger Tor für die Verfolgten im Nationalsozialismus sowie zum Gedenken an die „Mauertoten“ (DDR) besucht. Darauf folgte ein Spaziergang in der berühmten Straße „Unter den Linden“, der begleitet wurde von mehreren Friedensdemonstrationen, die wir als Zaungäste im Vorübergehen beobachten konnten.
Bald darauf erreichte die Gruppe dann ihr eigentliches Ziel der Reise: das Reichstagsgebäude. Hier wurden wir nach einer gründlichen Sicherheitskontrolle vom Besucherdienst empfangen. Von 14 bis 15 Uhr konnten wir dann eine Debatte zu den Themen „Hochmoore“ und „die wirtschaftliche Zukunftsfähigkeit Deutschlands“ verfolgen. Ein spannender Einblick in die Funktionsweise des Herzens unserer parlamentarischen Demokratie.
Anschließend wurden wir vom MdB (Mitglied des Bundestags) Johannes Schraps, der aus unserem wunderschönen Weserbergland kommt, abgeholt. Herr Schraps hat uns mitgenommen in den Fraktionssaal seiner SPD. Ein Bereich übrigens, der sonst nur für Politiker/innen und Journalist/innen zugänglich ist. Hier wurde den Schülerinnen und Schülern die Möglichkeit gegeben, Fragen zu stellen, die Herr Schraps ausführlich und geduldig beantwortet hat. Außerdem beschrieb er uns den typischen Wochenablauf eines Politikers im Bundestag und ging auf die Aufgabenteilung in der Politik ein. Natürlich durfte auch das Thema „Moldawien“ (offiziell Republik Moldau) nicht fehlen – schließlich ist dieses Land das verbindende Element zwischen Herrn Schraps‘ politischen Aktivitäten (er ist Mitglied des Deutsch-Moldauischen Forums) und unserer Partnerschule im moldauischen Orhei.
Nach diesem Austausch gab es noch die Gelegenheit für Selfies. Danach musste Herr Schraps dann auch schon wieder los nach Hameln – Arbeit im eigenen Wahlkreis wartete auf ihn. Dennoch ließ er es sich nicht nehmen, uns zum Abschluss noch einmal in die Kuppel des Reichstagsgebäudes zu begleiten, bevor er sich von uns verabschiedete.
Für uns wurde es dann auch Zeit für die Rückreise nach Bad Pyrmont. Ein rundum gelungener Ausflug in unsere Hauptstadt und ein eindrucksvolles Erlebnis, das den Schülerinnen und Schülern nicht nur in Erinnerung bleiben wird, sondern das ihnen auch das Fach Politik greifbarer machen konnte. Gerne wieder 🙂
 
Schülersicht:

Am Freitag, den 28.April 2023, besuchte die „Schulmannschaft“ – (11 Schüler/innen) der GHS Herderschule Bad Pyrmont zusammen mit Herrn V. Schönbach und Frau I. Selig den Deutschen Bundestag und verbrachten einen unvergesslichen Tag in Deutschlands Hauptstadt.

Die frühe Anreise in die Hauptstadt lohnte sich sehr, da man noch genug Zeit für ein entspanntes Schlendern auf „Unter den Linden“ hatte und dabei die Sehenswürdigkeiten dieser Straße bewundern konnte. Die Eindrücke, die Geräuschkulisse sowie die Demonstrationen um das Bundestagsgebäude herum bewegten die „Elf“ sehr, da es etwas Neues für sie war, das wir so nicht kannten. Sie liefen mit vor Neugier geweiteten Augen durch Berlin und hielten jeden beeindruckenden Moment mit ihren Kameras fest.

Um 13:15 gewährte man uns Einlass in das Bundestagsgebäude. Die Aufregung vor der Sicherheitskontrolle war groß, legte sich aber, sobald wir das hinter uns hatten.

Das imposante Gebäude, das vorsichtige bzw. zurückhaltende Verhalten im Gebäude, das strenge Beachten der Regeln hatte eine beeindruckende Wirkung auf uns.

Die passive Teilnahme an einer Plenarsitzung auf der Besuchertribüne ermöglichte es uns, den Politikunterricht live zu erleben. Die kurzen Vorträge zu den höchst aktuellen Themen erlaubten uns, genaue Einblicke in die Arbeit der Bundestagsabgeordneten zu bekommen.

Das lässige Interview mit Johannes Schraps, Bundestagsabgeordneter (SPD) aus dem Wahlkreis Weserbergland, war die Krönung unseres Besuches, da wir dieses Projekt dank seiner Unterstützung sowie der Hilfe seines Hamelner Büros so durchführen durften. In einer entspannten Atmosphäre beantwortete der Bundestagsabgeordnete alle unseren Fragen und erzählte uns, was ihn dazu bewegte, Politiker zu werden und sich für die Bundestagswahlen aufstellen zu lassen. Herr Schraps erwähnte, dass er bereits mit 16 Jahren die Möglichkeit bekam, sich politisch aktiv für eine gute Sache in Hameln einzusetzen. Dieses erfolgreiche Ereignis spielte eine bedeutende Rolle für seine weitere berufliche Laufbahn. Der engagierte SPD-Bundestagsabgeordnete ging knapp auf alle seine Aufgaben und Verpflichtungen im Bundestag ein, erwähnte seine Funktionen in verschiedenen politischen Gremien und erzählte auch von seinem ehrenamtlichen Engagement außerhalb seiner Pflichten.

Von großem Interesse war für uns seine Tätigkeit als Vorsitzender des Deutsch-Moldauischen Forums e.V. In dieser Funktion versucht er, Verständnis für die Republik Moldau in Deutschland und umgekehrt zu fördern sowie die politischen und sozialen Beziehungen zwischen beiden Ländern zu verbessern.

Der engagierte Politiker versucht, den Schülern /innen bei seinen Besuchen in Schulen seines Wahlkreises Politik näher zu bringen, was ihm gut gelingt, da wir dank seiner entspannten Art tatsächlich viel Interessantes über unser deutsches politisches System lernen durften.

Die Fotositzung mit Johannes Schraps auf der Dachterrasse des Bundestages vor der Glaskuppel bereitete uns ebenfalls viel Freude, da wir mit solch einer Ehre gar nicht gerechnet haben.

Kurz vor Mitternacht kehrten wir müde, aber äußerst glücklich nach Bad Pyrmont zurück, mit einem unvergesslichen Tag in der Hauptstadt in unserem Lebensgepäck.

 
Bearbeitete UNESCO-Ziele:
16 – Frieden, Gerechtigkeit und starke Institutionen
17 – Partnerschaften zur Erreichung der Ziele
 
 
___ 25.01.2023 ___
–> „24. Januar: Welttag der Bildung“<–
Am 24.01. hat nicht nur die Präsidentin der deutschen UNESCO-Kommission auf den Welttag der Bildung aufmerksam gemacht: https://www.unesco.de/bildung/agenda-bildung-2030/unesco-welttag-recht-auf-bildung-wird-verletzt
 Auch wir an der Herderschule haben uns an diesem Tag mit der Frage beschäftigt, warum Bildung nicht für alle Kinder auf der Welt selbstverständlich ist und welche Barrieren und Chancen es gibt. Exemplarisch dazu die Ergebnisse unserer 5. Klasse…
Bearbeitetes UNESCO-Ziel:
4 – Hochwertige Bildung
 
 
___ 17.01.2023 ___
–> „Gemeinsame Arbeit im Schulgarten: Pflanzaktion für den Frühling“<–
Im November war das Wetter im vergangenen Jahr noch sehr mild und im Schulgarten konnten immer noch Arbeiten verrichtet werden. Am 15.11.22 buddelte eine Gruppe der Klasse 2b die reife Erde aus den Kompostkästen. Das ist für die 8-jährigen Kinder eine große Herausforderung. Während die Kleinen da so am Arbeiten waren, wurden die Großen aus der 8b aufmerksam auf das bunte Treiben vor ihrem Fenster. Spontan unterbrach Herr Girona seinen Unterricht und so konnten die Großen die Kleinen im Garten unterstützen. Gemeinsam schaffte die Gruppe auf diese Weise richtig viel. Dabei zeigten alle gegenseitigen Respekt und Anerkennung: Währen die Schüler/innen aus der 2b die Kraft der Großen bewunderten, zeigte sich die 8b erstaunt, dass die Kleinen schon so viel können. Auf diese Weise war es eine großartige Erfahrung für alle Beteiligten – das soll nicht die letzte Zusammenarbeit gewesen sein 🙂
 
So geht es in unserem Schulgarten kontinuierlich weiter: Derzeit finden Pflanz- und Aufräumarbeiten statt, denn der Frühling steht bald vor der Tür. In den Betreuungszeiten der Grundschüler/innen arbeiten sind unsere Jahrgänge 2 bis 4 unter der erfahrenen Anleitung von Frau Gerling fleißig: Es werden Beete gereinigt und neu angelegt und in einem großen Container wurde viel Grünschnitt abtransportiert. 
 
Für die 1. Klassen gab es eine besondere Aktion: Die Kinder der Klassen 1a, 1b und 1c sahen sich zunächst zum ersten Mal den Schulgarten an. Da war Staunen angesagt! Nach und nach lernten sie die entsprechenden Werkzeuge (Pflanzschaufeln aus Metall) kennen. Vorsicht beim Umgang gehört natürlich dazu und auch das will gelernt werden. Dann war es für viele der Kinder eine große Überraschung, dass es Zwiebeln gibt, die man nicht essen kann, weil aus ihnen später Tulpen oder Osterglocken wachsen.
 
Damit uns diese wunderschönen Blumen schon zeitig im Frühling Freude schenken, muss man sie schon im Herbst unter die Erde legen. Dort tanken sie Energie bis es wieder wärmer wird.  Jedes Kind durfte drei Zwiebeln in das Beet einbuddeln. Das war eine willkommene Abwechslung vom Unterricht in der Klasse und hat allen viel Spaß gemacht – klar, dass die Hände dabei ganz schön dreckig geworden sind! Einige Kinder haben ganz nebenbei auch den einen oder anderen Wurm oder auch mal eine Schnecke entdeckt. Was es da unten alles zu sehen gibt…
 
Jetzt warten wir gespannt auf den Frühling und hoffen auf ganz viele Früh(lings)blüher 🙂
 
Bearbeitete UNESCO-Ziele:
13 – Maßnahmen zum Klimaschutz
15 – Leben an Land
 
 
___ 15.11.2022 ___
–> „Am außerschulischen Lernort Bückeberg“<–
Die Klasse 9a hat sich auf den Weg gemacht zum Bückeberg bei Emmerthal. An diesem Berg ist vor wenigen Jahren ein Lernort entstanden, in dem ausführlich, anschaulich und sehr gut aufgearbeitet wurde, wie, warum, unter welchen Umständen und vor allem mit welchen (Propaganda-)Zielen dort zur NS-Zeit in den 1930er Jahren das Erntedankfest gefeiert wurde.
 
Natürlich ist dieser Ort mit seiner schwierigen Geschichte mit Sorgfalt zu betrachten und um so besser ist es, wenn wir diese Aufarbeitung in der Schule und vor allem gemeinsam mit unseren Schüler/innen vornehmen. 
 
Ein Ort, den es sich anzusehen lohnt – auch, wenn man längst aus der Schule ist…
 
Bearbeitetes UNESCO-Ziel:
16 – Frieden, Gerechtigkeit und starke Institutionen
 

 

 
___ 14.10.2022 ___
–> „Besuch von unserer Partnerschule aus Moldawien (Republik Moldau)“<–
Die Sommerferien sind längst vorbei und wir melden uns endlich zurück aus der UNESCO-Pause 🙂
 
Vor den Herbstferien waren unsere Freunde aus der Partnerschule in Moldawien bei und zu Besuch. Nach einem herzlichen Empfang unserer Gäste durch einige Klassen unserer Schule (mit Musik und Tanz!), haben unsere Besucher an den 7 Tagen ihrer Anwesenheit in Bad Pyrmont Einiges erlebt und gesehen. Zunächst stand ein gemeinsames Frühstück auf dem Programm. Anschließend gab es Unterrichtsbesuche (man will ja mal gucken, wie die anderen das so machen) und die Präsentation eines gemeinsamen Projekts zwischen Grund- und Hauptschüler/innen.
 
Zudem wurde unseren Partnern die Arbeit an unserer Schule vorgestellt, darunter unser Förderkonzept, der Unterricht in den Fächern Werken, Chemie und Englisch und unsere Freunde haben die Spielegarage der Schule und die Stadtbibliothek Bad Pyrmont kennen gelernt.
 
Zum Abschluss gab es ein gemeinsames Abendessen in der Stadt. Was bleibt uns da mehr zu sagen als: Bis bald, liebe Moldawier! Dann sind wir wieder an der Reihe, euch zu besuchen 🙂
 
Bearbeitete UNESCO-Ziele:
10 – Weniger Ungleichheiten
17 – Partnerschaften zur Erreichung der Ziele
 
Bilder aus dem Grund-Hauptschul-Projekt:
 
 
___ 03.10.2022 ___
–> „Abschluss des „denkmal-aktiv“-Projekts“<–
Die ehemalige Klasse 6b (jetzt 7b) hat das Projekt rund ums Thema Denkmalschutz in Bad Pyrmont im Rahmen der UNESCO-Projektwoche vor den Sommerferien mit dem Erstellen folgender Plakate abgeschlossen.
 
Auch die ebenfalls im Rahmen dieses Projekts gemeinsam mit Schüler/innen der Realschule Lemgo durchgeführte Fahrt nach Köln wurde auf den Plakaten bearbeitet.
 
Bearbeitete UNESCO-Ziele:
11 – Nachhaltige Städte und Gemeinden
17 – Partnerschaften zur Erreichung der Ziele
 
 
___ 10.09.2022 ___
–> „Ergänzung zum Projekt Jüdischer Friedhof Am Helsen“<–
Wer diese Seite schon länger verfolgt oder weiter nach unten scrollt, der wird unser Projekt rund um den jüdischen Friedhof „Am Helsen“ bereits kennen. Als kleine, aber feine Ergänzung hat der WPK „Werken“ einen hölzernen Wegweiser erstellt, damit Passanten, Wanderer und sonstige Interessierte den Friedhof einfach finden können.
 
Das Schild wurde mit freundlicher Unterstützung des örtlichen Bauhofs am Wegesrand montiert.
 
Bearbeitete UNESCO-Ziele:
9 – Infrastruktur
 
 
 
___ 05.06.2022 ___
–> „Festakt 1700 Jahre jüdisches Leben in Deutschland“<–
Die Bundeskoordination der UNESCO-Projektschulen sowie das Jüdische Museum Frankfurt haben uns und die 12 weiteren teilnehmenden Schulen aus ganz Deutschland eingeladen zu einer besonderen Festveranstaltung im Rahmen des Projekts „1700 Jahre jüdisches Leben in Deutschland“. Wir haben an drei Tagen einiges erlebt, gelernt und natürlich auch gefeiert. Im Mittelpunkt standen dabei die Schüler/innen und ihre in den vergangenen zwei Jahren durchgeführten Projekte und deren Würdigung.
 
Bevor die große Bildershow startet, kommen noch eine paar Informationen:
 
1. Wir sind auf Twitter gelandet. Nicht übel, oder? 
https://twitter.com/unesco_de/status/1532725742144040960
 
2. Im Folgenden finden sich Links und weiterführende Details zu allen Schul-Bannern: 
https://www.unesco.de/bildung/unesco-projektschulen/unesco-projektschulen-deutschland/schulen-erkunden-vielfalt
 
3. Und hier ist unser Banner: 
https://www.unesco.de/sites/default/files/2022-06/UPS_1700%20Jahre_Ausstellung_Banner_BadPyrmont.pdf
 
 Bearbeitete UNESCO-Ziele:
4 – Hochwertige Bildung
17 – Partnerschaften zur Erreichung der Ziele
 
Und nun kommen einige Eindrücke von einem der Arbeitssitzungen (Abschlussrunde) und einem Teil des Jüdischen Museums (Judengasse). Hier lohnt sich übrigens ein Besuch allemal! Wir sehen unter Anderem einen Teil der alten Judengasse, die bei Ausgrabungen gefunden und erhalten geblieben ist.
 
Als nächstes folgen weitere Bilder des eigentlichen Festakts sowie der Übergabe der Urkunden und Gruppenbilder aller Teilnehmer. Zu sehen sind neben den teilnehmenden Schüler/innen und /Lehrer/innen Frau Prof. Dr. Maria Böhmer (Präsidentin der deutschen UNESCO-Kommission), Dr. Josef Schuster (Präsident des Zentralrats der Juden in Deutschland), Knut Zuchan (Leiter der Arbeitseinheit für multilaterale Kulturpolitik / UNESCO im Auswärtigen Amt), Prof. Dr. Miriam Wenzel (Direktorin des Jüdischen Museums Frankfurt) sowie Klaus Schilling (Bundeskoordinator der UNESCO-Projektschulen) und Rifka Ajnwojner (Jüdisches Museum Frankfurt) –> Bild 3 von links nach rechts. Auf Bild 4 wir sehen wir Sylvia Löhrmann (Generalsekretärin des Vereins zum Festjahr „1700 Jahre jüdisches Leben in Deutschland“.
 
Die folgenden 12 Bilder sind mit einem Copyright versehen:
© Jüdisches Museum Frankfurt / Frank Rumpenhorst

Schließlich folgen noch Bilder aus der schönen Gastgeberstadt Frankfurt, die in den frei Tagen unserer Anwesenheit dort entstanden sind:

 Und natürlich haben wir auch Gelegenheit gehabt, ein wenig Freizeit miteinander zu verbringen:

 
___ 12.05.2022 ___
–> „300 Jahre STADT Pyrmont – ein Rundgang durch’s Museum“<–
 
Die Sonderausstellung im Museum im Schloss mit dem Titel „300 Jahre STADT Pyrmont“ passte gut in unsere Projekte zu „1700 Jahre jüdisches Leben in Deutschland“ sowie zum denkmal-aktiv – Projekt „Hoffnung auf Rettung für Haus Heringslake“.
 
Schüler/innen der Klasse 10a haben einen Rundgang durch diese Ausstellung unternommen und die Geschichte der Neustadt Pyrmont kennen gelernt. Das Haus Heringslake lässt sich – natürlich in ursprünglichem Zustand – auf Bild 2 (links) gut erkennen. Da staunt man nicht schlecht, wenn man es mit heutigem Blick vergleicht (das Haus steht in der Lortzingstraße 8).
 
Die Ausstellung führt in Teilen auch durch die Geschichte des Schul- und Feuerlöschwesens in Pyrmont. Außerdem beschäftigt sie sich mit der Geschichte der Religionsgemeinschaften in Pyrmont. Im Bild sind beispielsweise jüdische Exponate wie die Chanukka ausgestellt.
 
Wie immer sagen Bilder mehr als Worte…
 
 Bearbeitete UNESCO-Ziele:
4 – Hochwertige Bildung
9 – Infrastruktur
17 – Partnerschaften zur Erreichung der Ziele
 
    
 
___ 17.03.2022 ___
–> „Unsere Aktionen für die Ukraine zahlen sich aus“<–
 
In den letzten Tagen waren die Herderschüler/innen fleißig:
 
Die Grundschule hat selbstgebastelte Friedenstauben gegen eine kleine Spende abgegeben. Auf diese Weise kamen sagenhafte 2.300 Euro für die Menschen in der Ukraine zusammen. Sagenhaft! An alle Beteiligten geht unser größter Dank für dieses sensationelle Ergebnis.
 
Die Hauptschule hat im gleichen Zeitraum eine erfolgreiche Spendenaktion gestartet und auf diese Weise insgesamt ca. zwei Tonnen an Handtüchern, Bettwäsche, Isomatten, Hygieneartikel, Spielzeug, Windeln, Lebensmittel und Babybedarf gesammelt. Heute haben wir den GW-L (Gerätewagen Logistik) der Freiwilligen Feuerwehr Bad Pyrmont ausgeliehen und sind nach Bad Münder zum Autohaus Wiese gefahren. Der Chef hatte bereits einen LKW bereit stehen. Fünf Minuten nach unserer Ankunft kam ein Transporter direkt aus der Ukraine, der einen großen Teil unserer Spende entgegennehmen konnte. Somit geht ein Teil der Sachen direkt in die Ukraine und der andere Teil wird an geflüchtete Ukrainer in Polen verteilt.
 
Vielen Dank nochmal an alle Beteiligten, die diese Aktionen ermöglicht haben!
 
Hier kommen noch ein paar Bilder der beiden Aktionen mit dem Wunsch, dass diese sinnlose Gewalt schnell ein Ende findet…
 
 Bearbeitete UNESCO-Ziele:
9 – Infrastruktur
10 – Weniger Ungleichheiten
16 – Frieden, Gerechtigkeit und starke Institutionen
17 – Partnerschaften zur Erreichung der Ziele
       
 
 
 
___ 09.03.2022 ___

–> „Krieg ist schlimm. Immer! Es ist egal, wer davon betroffen ist.“<–

Die Schülerinnen und Schüler unserer Herderschule haben in den vergangenen Tagen Großartiges geleistet und sich überlegt, wie sie den Menschen in der Ukraine in ihrer derzeitigen Situation am besten helfen können. Wir wollten nicht ohnmächtig sein, nicht „nur“ ein Zeichen setzen, sondern tatkräftig unterstützen. 

Darum haben wir gemeinsam eine Sammelaktion für die Ukraine ins Leben gerufen und dafür ordentlich die Werbetrommel gerührt. An dieser Stelle möchten wir uns herzlich bei den Unternehmen bedanken, die es uns ermöglichen, unser Plakat an prominenter Stelle sichtbar zu machen.

Die Kinder, das Personal und besonders die Menschen in der Ukraine bedanken sich bei Ihnen – nicht nur für das sichtbar machen unserer Aktion, sondern auch für die hoffentlich zahlreichen Spenden 🙂

Die Sammelaktion ist aber nicht das Einzige, was wir als Schule initiiert haben. Unsere Grundschüler/innen werden in den kommenden Tagen fleißig Friedenstauben basteln und diese gegen eine kleine Spende, die dann an die Ukraine weitergeleitet wird, in liebevolle Hände geben.

Und ein weiteres gemeinsames Projekt steht ebenfalls noch an: Am Freitag, den 18.03. werden wir als gesamte Schule noch ein kleines Video drehen und an dieser Stelle veröffentlichen. Man darf also gespannt bleiben…

Bearbeitete UNESCO-Ziele:
9 – Infrastruktur
10 – Weniger Ungleichheiten
16 – Frieden, Gerechtigkeit und starke Institutionen
17 – Partnerschaften zur Erreichung der Ziele

 

 
___ 03.02.2022 ___

–> „Unser Projekt für „denkmal aktiv“ geht in die nächste Runde“<–

Im neuen Schulhalbjahr haben wir unsere UNESCO-Aktivitäten wieder aufgenommen und starten auch gleich mit einer langfristigen Zusammenarbeit mit der Realschule in Lemgo durch. Der dortige Kurs, bestehend aus 5. bis 9. Klasse, hat uns zunächst in Bad Pyrmont zum Erfahrungsaustausch besucht.

Bei einem historischer Stadtspaziergang mit fachkundlicher Führung durch Herrn Dr. Alfter (Stadtarchivar und Ortskurator der deutschen Stiftung Denkmalschutz) haben die Lemgoer und unsere Schüler/innen die frühneuzeitliche planmäßige Stadtgründung des 18. Jahrhunderts sowie die städtebaulichen Besonderheiten kennen gelernt. Außerdem haben wir das Archiv der Stadt Bad Pyrmont erkunden dürfen und die Ausstellung zum 300-jährigen Stadtjubiläum vorgeführt bekommen.

Den Ankerpunkt unseres gemeinsamen Ausflugs stellte jedoch das vom Verfall bedrohte, denkmalgeschützte Haus Heringslake in der Lortzingstraße dar. Hier hat Herr Alfter über die Geschichte des Hauses berichtet und die Schüler/innen für das Thema „Denkmalschutz“ sensibilisiert.

Ausblick: Im Mai fahren wir nach Lemgo und besuchen gemeinsam mit den Realschüler/innen deren Projekt zur zukünftigen Nutzung von Fachwerkhäusern.

Nun aber zu den Bildern: Wir sehen das Stadtarchiv, die Gruppe aus Lemgo und schließlich das denkmalgeschützte Haus Heringslake damals und heute…

Bearbeitete UNESCO-Ziele:
9 – Infrastruktur
17 – Partnerschaften zur Erreichung der Ziele

 
 
___ 26.11.2021 ___

–> „Unser UNESCO-Flur wird erweitert“<–

Vielleicht haben es einige schon bemerkt: Der Flur im Hauptgebäude wurde in den letzten Tagen von den Klassen 8 bis 10 „runderneuert“. Wir haben uns intensiv mit den 17 UNESCO-Zielen, also den so genannten SDGs (Sustainable Developmet Goals = Nachhaltigkeitsziele), beschäftigt und uns die Fragen gestellt:

1. Was bedeuten diese Ziele eigentlich?

2. Wo stehen wir heute mit diesen Zielen?

3. Welche Projekte unterstützten wir bereits?

4. Woran kann und muss noch gearbeitet werden?

Mit diesem Überblick im Hinterkopf (und an der Wand) können die Klassen 1 bis 10 sich nun daran machen, unsere UNESCO-Ziele (und die Wand) weiter mit Leben zu füllen. Los geht’s 🙂

Bearbeitetes UNESCO-Ziel:
4 – Hochwertige Bildung

___ 07.10.2021 ___

 –> Ein weiterer Beitrag zum Thema „1700 Jahre Judentum in Deutschland“ <–

Nachdem wir im September eine Informationstafel am jüdischen Friedhof „Am Helsen“ angebracht hatten, ludt uns Herr Titze vom Arbeitskreis „27. Januar“ ein, gemeinsam mit ihm sowie dem bekannten Künstler Gunter Demnig, Vertretern der Stadt Bad Pyrmont und der jüdischen Gemeinde, weitere Stolpersteine in der Brunnenstraße zu verlegen.

Die Schülerinnen und Schüler haben sich im Vorfeld mit den Menschen beschäftigt, die auf den Stolpersteinen verewigt sind. Ihre tragische Historie haben sie während der Verlegung vorgetragen.

Die Steine sollen uns eine erinnernde Mahnung sein, die Auswirkungen von Hass und Ausgrenzung niemals zu vergessen.

Bearbeitete UNESCO-Ziele:
16 – Frieden, Gerechtigkeit und starke Institutionen
17 – Partnerschaften zur Erreichung der Ziele

 
___ 16.09.2021 ___

–> Unser Projektbeitrag zum Thema „1700 Jahre Judentum in Deutschland“: Die Verlegung neuer Stolpersteine in der Brunnenstraße <–

Die UNESCO rief und wir haben mitgemacht, klar. Aufgerufen wurde zum Thema Judentum in Deutschland und spezieller Judentum in der eigenen Region.

Im April, vor den Sommerferien, hatten wir mit dem Projekt ja bereits begonnen (bitte runter scrollen für mehr Infos) und nun war es so weit: Wie versprochen konnten wir die Infotafel nun am jüdischen Friedhof „Am Helsen“ anbringen und feierlich enthüllen.

Die Bilder dazu sprechen für sich und wir sehen einmal mehr, dass man Ziele erreichen kann, wenn man sich nur rein hängt 🙂 Durch unsere gemeinsame Arbeit haben wir die Gemeinde ein bisschen näher zusammen rücken lassen. Es sind neue Partnerschaften entstanden, die weiter ausgebaut werden. Die liberale jüdische Gemeinde in Bad Pyrmont hat sich sehr über das Engagement unserer Schüler/innen gefreut und war begeistert, wie intensiv wir uns mit der schwierigen Vergangenheit, aber auch mit der Gegenwart der Juden in Bad Pyrmont beschäftigt haben.

Hier der Bericht…

Bearbeitete UNESCO-Ziele:
9 – Infrastruktur

 
___ 19.07.2021 ___

–> Die letzte Aktion Schulgarten in diesem Schuljahr <–

Das war nochmal richtig gut! Unser geliebter Schulgarten schläft nicht… und wir auch nicht. Darum hat sich die Klasse 4c ein letztes Mal in diesem Schuljahr in den Garten begeben, um wieder kräftig anzupacken, aufzuräumen und es einfach schön zu machen. 

Klar, dass am Ende auch relaxt wurde 🙂 Das habt ihr euch wirklich verdient!

Mal sehen, wie der Garten nach den Sommerferien aussieht. Es folgen sicher weitere tolle Aktionen.

Hier noch ein paar Bilder…

Bearbeitetes UNESCO-Ziel:
15 – Leben an Land

___ 16.07.2021 ___

–> Mit den Kleinen im Zwergenwald <–

Am Freitag, den 16.7.21 war die Klasse 4c im Zwergenwald mit Frau Reichelt und Frau Maltzahn. Das Ziel: In der Natur spielen – die Natur erkunden.

Ein Tag ohne Spielzeug!

Eindrücke sammeln, Ruhe genießen und Rücksicht nehmen auf Natur, Tiere und Menschen. Eine grandiose Idee und wunderbar umgesetzt. So kann’s gehen 🙂

Ein paar Eindrücke…

Bearbeitete UNESCO-Ziele:
15 – Leben an Land

 
___ 15.07.2021 ___

–> Tarzahn hat Karies – also zumindest im Theater <–

Die 3. und 4. Klassen durften nach langer Zeit mal wieder ins Theater. Endlich!

Jörg Schade und seine tolle Theaterkompanie haben das Theaterstück „Tarzahn hat Karies“ aufgeführt. Es war so toll, nach langer Zeit ohne gemeinsamem Singen endlich mal wieder zusammen zu trällern. Ganz wunderbar. Den Kindern hat es sichtlich Spaß gemacht. Machen wir wieder!

Und noch ein paar Bilder dazu…

Bearbeitetes UNESCO-Ziel:
2 – Kein Hunger (gesunde Ernährung)
3 – Gesundheit und Wohlergehen

 
___ 12.07.2021 ___

–> Im Sommer lockt der Kurpark<–

Diese Woche begann mit einem gemeinsamen Tag im Kurpark! Dort haben Frau Pfau und Frau Reichelt mit den Kindern der Klasse 4c zum Einen die Schönheit des Kurparks bewundert: die Palmen, die kleinen Teiche, die vielfältigen Pflanzen. Zum anderen spielten wir Verstecken, Fangspiel und „der Plumssack geht herum“. Wir genossen den Barfuß-Parcours und kühlten uns im Tretbecken ab!

Ein wunderbarer Tag in der Natur.

Beweisbilder gefällig? Aber gerne…

Bearbeitete UNESCO-Ziele:
14 – Leben unter Wasser
15 – Leben an Land

 

 
___ 11.06.2021 ___

–> Internationales Buffet <–

Da haben sich die Schüler/innen und Eltern der Klasse 9 nicht lumpen lassen…

Nachdem wir gemeinsam die Idee entwickelt hatten, nach den Abschlussprüfungen zusammen zu frühstücken, war es nicht weit zum Gedanken: „18 Schüler/innen aus 10 Ländern? Klar! Wir machen ein internationales Buffet!“

Wer bringt was mit?

Aus Griechenland wurde Taramas (Fischrogencreme), Fasul (Bohnensuppe) und Koulourakia (Gebäck) mitgebracht. Aus der Dominikanischen Republik gab es eine Art gefüllte Pizza, allerdings mit Eiern und Gemüse gefüllt. Aus der Türkei bekamen wir Lahmacun (eine Art türkische Pizza), Börek (mit Schafskäse gefüllter Blätterteig) und Hummus (Kichererbsendip) sowie Fladenbrot. Aus Kasachstan aßen wir Aladuschki (Pfannkuchen mit süßer Kondensmilch). Aus Syrien gab es Mahshi Warak Inab (mit Reis und Gewürzen gefüllte Weinblätter mit Zitrone). Polen schickte uns Kacuchy (Pfannkuchen mit eingebackenen Äpfeln). Aus Tschechien bzw. der Slowakei erreichten uns Kolac (Blätterteigteilchen mit Hedelbeerfüllung). Außerdem gab es dänische Quarkbrötchen mit Schokolade. Und zu guter Letzt kamen einige typische Speisen aus Deutschland zusammen: Waffeln, Kartoffelsalat, Käsekuchen und Hefeteilchen.

Zugegeben: ein ziemlich deftiges, aber extrem leckeres Frühstück 🙂 Hunger bekommen? Dann wird es mit den passenden Bildern sicher noch „schlimmer“…

 
___ 14.05.2021 ___
–> Große Aktion im Schulgarten <–
 
Was war passiert? Unser geliebter Schulgarten konnte aufgrund der derzeitigen Situation eine ganze Zeit lang nicht genutzt werden und befand sich dementsprechend in einem ganz schön verwilderten Zustand. Nach kurzer Sichtung konnte man fast nur noch den Kopf schütteln – eines stand also fest: Es musste etwas passieren!
Am Freitag, den 14. Mai, starteten daher einige Schüler/innen der Klasse 4c mit Frau Reichelt eine freiwillige Aktion im Schulgarten und obwohl der Tag ein Ferientag für alle Beteiligten war, kamen viele Kinder – in Gruppen eingeteilt – um kräftig mit anzupacken.
 
So halfen die Kinder, Herr über gewuchertes Unkraut zu werden und überlange Äste zu beschneiden. Selbst auf Bäume und Mauern kletterten die fleißigen Helfer, um hoch oben ragende Äste von ihrer Last zu befreien. Auch der herumliegende Plastikmüll wurde fein säuberlich aufgesammelt und in einen großen blauen Müllsack geworfen. Am Ende der Aktion war der Sack randvoll und reif für die richtige Entsorgung. Sogar einige Schnecken hielt es nicht am Boden: Sie wurden von den Kindern kurzerhand umgesiedelt (ein Umzug frei Haus sozusagen).
Am Ende des Tages konnte der eingesammelte Grünschnitt auf einen Anhänger geladen und zur Kompostierungsanlage transportiert werden. Alle Achtung!
Und das war nur der Auftakt. Nach zwei Stunden harter Arbeit merkten die Kinder und auch Frau Reichelt mitsamt ihrer Familie sowie Frau Pfau, dass im schönen Schulgarten noch viele Stunden Arbeit nötig sein werden. Also fragte Frau Reichelt in die erschöpfte Runde: „Na, wer von Euch hilft denn das nächste Mal wieder mit bei der nächsten Aktion Schulgarten?“ Die Antwort war einstimmig und glasklar: „Wir!“
So geht’s. Ganz nach dem Motto „Gemeinsam mehr erreichen“ war es toll zu sehen, wieviel Spaß alle Anwesenden bei der Aktion hatten. Gerne mehr davon 🙂
Hier noch ein paar Bilder der gelungenen Aktion…
Bearbeitete UNESCO-Ziele:
13 – Maßnahmen zum Klimaschutz
15 – Leben an Land
 
 
 
___ 30.04.2021 ___
–> 1700 Jahre Judentum in Deutschland <–
 
Die 9. Klasse hat sich intensiv mit dem UNESCO-Thema „1700 Jahre Judentum in Deutschland“ beschäftigt. Dabei sind die Schüler/innen auf allerlei Spuren jüdischen Lebens mitten in Bad Pyrmont gestoßen. Manche fast schon vergessen und vergangen, andere ganz frisch und aus dem Alltag jüdischen Lebens. Wer also denkt: „Judentum? Was geht mich das an?“ oder „Ach, das ist doch Schnee von gestern“, dem sei gesagt: Wir haben Einiges herausgefunden!
 
Wussten Sie, dass es in Bad Pyrmont zwei jüdische Friedhöfe gibt? Der eine ist zentral gelegen und dürfte den meisten Pyrmontern bekannt sein. Der Andere ist weit außerhalb am Waldrand und eigentlich nur zu finden, wenn man sich mit dem Thema befasst.
 
Außerdem haben wir die vielen Stolpersteine in der Stadt besucht und uns in die Geschichte der Menschen, an die dort erinnert wird, vertieft.
 
Zum Schluss haben wir uns die Synagoge, also das jüdische Gotteshaus, angesehen. Geht gar nicht, sagen Sie? Stimmt! Es wurde einfach abgerissen und durch ein Wohnhaus ersetzt.
 
An wenigen dieser Orte befinden sich heute Erinnerungs- oder Gedenktafeln. An Synagoge und den Friedhof außerhalb der Stadt erinnert eigentlich nichts. Das wollen wir ändern! Bleiben Sie gespannt 🙂
 
Bearbeitete UNESCO-Ziele:
9 – Infrastruktur

 

 

— Nachhaltigkeit als Fokus —

In unserer Arbeit zur Nachhaltigkeit sind vier Säulen zentral: UNESCO, Sprache, Mensch und Beruf. Zu all diesen Aktivitäten zählen verschiedene Aktivitäten, bei uns sind das beispielsweise Klasse 2000, Run for Help und interkulturelles Lernen in Schulaustauschen.

Das Bild können Sie hier herunterladen:

— Jahresberichte —

 

Hier finden Sie die Berichte der vergangenen Jahre:

UNESCO Bericht 2019-2020

UNESCO Bericht 2017-2018

UNESCO Bericht 2016-2017

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